Membranventil

Der Vorteil von Membranventilen ist die Konstruktion ohne Toträume. Rückstände, die zu einer Kreuzkontamination führen könnten, können sich nicht ablagern. Die Membrankonstruktion eignet sich besonders zur Schaltung hochviskoser oder haftfähiger Gase oder Flüssigkeiten.

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Membranventil – Serie DV

Anwendung

Aufgrund der rückstandsfreien Schaltung viskoser und haftfähiger Medien sind die Membranventile für ultrahochreine Prozesse (UHP) in der Halbleiterindustrie, der Biotechnologie und der Pharmaindustrie geeignet, in denen Kontaminierungen ausgeschlossen werden sollen.

Kontaminationsfreie Durchflussschaltung für UHP-Anwendungen

Das Gehäuse und die Membran des Hy-Lok Membranventils sind für eine lange Lebensdauer anodisch poliert und ausgezeichnet chemikalienbeständig. Die Konstruktion bietet minimale Toträume und minimierte Partikelkontamination.

Es sind Ausführungen für Niederdruck- und für Hochdruckanwendungen verfügbar, welche sowohl manuell als auch pneumatisch betätigt werden können.

Hochdruckmodell

Druck: bis zu 207 bar (3000 psi)
Durchflusskoeffizient (Cv): 0,1

 

Niederdruckmodell

Druck: bis zu 17,2 bar (250 psi)
Durchflusskoeffizient (Cv): 0,27 oder 0,7
   
Temperatur: -23 °C bis 65 °C (-10 °F bis 150 °F)
Gehäuse-Werkstoff: Edelstahl 316L (Einfach- und Doppelschmelze)
Sitz-Material: PCTFE (D1430)
Membran-Material: Elgiloy® (F1058, AMS5876)

  • Niederdruckmodell bis zu 17,2 bar (250 psi)
  • Hochdruckmodell bis zu 207 bar (3000 psi)
  • Verschiedene Anschlüsse (Stumpfschweißanschluss, ZCRVerschraubung oder Hy-Lok Klemmringverschraubung)
  • Multiport oder Mehrwegeausführung möglich
  • Betätigung manuell über verschiedene Griffe oder über pneumatischen Steuerkopf

  • 100-prozentige Dichtheitsprüfung mit Helium

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